Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Am Sonntag, den 1. September, laden die Pforzheimer Museen Familien zu einem Tag voller Mitmach-Angebote ein. Beteiligt sind die Pforzheim Galerie, das Technische Museum und das DDR-Museum.

In der Pforzheim Galerie steht der Familiensonntag im Zeichen der Ausstellung "Frischluftkultur". Die Ausstellung beleuchtet die Beziehung zwischen Mensch und Natur und bietet die Möglichkeit, Zweige, Rinde und Blätter für Frottagen zu verwenden. Der Einstieg ist zwischen 14 und 17 Uhr möglich.

Im Technischen Museum geht es um 14 Uhr mit Schmucki der Perlsau auf Entdeckungsreise. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Figurentheater Raphael Mürle statt und wird durch Mitmachaktionen an den Werkbänken ergänzt. Auch hier ist der Einstieg zwischen 14 und 17 Uhr möglich.

Das DDR-Museum lädt von 13 bis 19 Uhr zum Familiensonntag ein. Um 13 Uhr findet ein Bilderquiz rund um die Thematik Ost-West statt, gefolgt von einer Führung durch die Ausstellung. In Kooperation mit dem Nordstadt-Denkraum gibt es um 15 Uhr eine szenische Lesung des Bilderbuches "Im Dschungel wird gewählt" von André Rodrigues für Grundschulkinder und ihre Begleitung. Den Abschluss bildet um 17 Uhr eine Familienführung durch die Ausstellung. Der Eintritt und die Teilnahme an allen Programmpunkten sind kostenfrei. Für die Lesung wird jedoch um eine Anmeldung unter info(at)pforzheim.ddr.museum oder telefonisch unter 07231/42 43 340 gebeten.

 

Newsflash: Pforzheim und Region

Das Stadtmuseum Pforzheim befindet sich in der ehemaligen Kirche St. Martin und im Alten Schulhaus in Pforzheim, Baden-Württemberg. Seit 1974 beherbergt es die städtische Sammlung und bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Stadt. Die Adresse des Museums lautet Westliche Karl-Friedrich-Straße 241/243.

Die Geschichte des Museums beginnt 1897 mit der Gründung der städtischen Altertumssammlung auf Initiative von Alfons Kern. Im Jahr 1924 wurde das Reuchlinmuseum auf dem Schlossberg eröffnet, welches jedoch am 23. Februar 1945 durch einen Bombenangriff zerstört wurde. 1952 eröffnete das Heimatmuseum im Archivbau auf dem Schlossberg erneut seine Türen und zog 1961 ins Reuchlinhaus in der Jahnstraße 42 um. Schließlich fand das Museum 1974 seinen Platz in der profanierten Kirche St. Martin und dem benachbarten ehemaligen Schulhaus im Stadtteil Brötzingen. Seit 1995 trägt es den Namen Stadtmuseum Pforzheim.

Die Dauerausstellung des Stadtmuseums Pforzheim ist in drei Hauptbereiche gegliedert: „Von Flößern und Goldschmieden“, „Von der Fürstenhochzeit“ und „Der Zerstörung 1945“. Diese Bereiche bieten den Besuchern einen detaillierten Einblick in die historischen und kulturellen Aspekte der Stadt Pforzheim. Zusätzlich zur Dauerausstellung organisiert das Museum regelmäßig Sonderausstellungen, wie zum Beispiel im Jahr 2018 die Ausstellung „Pforzheim und seine Partnerstädte“, die verschiedene Facetten der internationalen Beziehungen der Stadt beleuchtete.

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