Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Im Rahmen der Ausstellung "Frischluftkultur - Raus ins Grüne" in der Pforzheim Galerie, Bleichstr. 81, findet am Sonntag, 15. September, um 11 Uhr eine Führung mit der Kuratorin Christina Klittich statt.

Einblicke in die Ausstellung:
Der Sonntagsausflug ins Grüne war in früheren Zeiten für viele Familien eine feste Institution. Sie gingen von der Stadt in Richtung Würmtal, zu den Burgruinen in der Umgebung oder bestiegen die Aussichtstürme. Sie wanderten ins Grösseltal, zum Seehaus oder in den Alpengarten. Die gemeinschaftliche Einkehr in eine Gartenwirtschaft oder ein Café mit schattiger Terrasse gehörte dazu. Die Ausstellung entdeckt den Ausflug ins Grüne neu: auf Arbeiten zeitgenössischer Kunstschaffender treffen historische Fotos, Gemälde und Artefakte. Sie lädt dazu ein, gemeinsam in Erinnerungen an schöne Ausflugmomente zu schwelgen. Gleichzeitig hinterfragt sie diese Idealisierung der Natur nachdenklich und kritisch.

Führung mit der Kuratorin:
Die Führung mit der Kuratorin Christina Klittich bietet einen tieferen Einblick in die Ausstellung und die darin präsentierten Werke. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, die Hintergründe und Bedeutungen der Kunstwerke und historischen Artefakte besser zu verstehen und Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Ausstellung zu erhalten.

Fazit:
Die Ausstellung "Frischluftkultur - Raus ins Grüne" in der Pforzheim Galerie bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit der Geschichte und der Idealisierung der Natur auseinanderzusetzen. Die Führung mit der Kuratorin Christina Klittich am 15. September um 11 Uhr ist ein Muss für alle, die einen tieferen Einblick in die Ausstellung und die darin präsentierten Werke erhalten möchten.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Katholische Kirche St. Aurelius, gelegen am Aureliusplatz 7 in Calw-Hirsau, ist ein beeindruckendes Beispiel für die Romanik des frühen europäischen Mittelalters. Das Bauwerk zeichnet sich durch massive Baukörper, halbkreisförmige Bögen für Fenster und Öffnungen, Blendarkaden und schlichte Fassaden aus.

Die Geschichte der Kirche reicht zurück bis ins 9. Jahrhundert, als am Nagoldufer ein kleines Kloster entstand, in dessen Kirche die Reliquien des heiligen Aurelius überführt wurden. Nach einem Verfall der Gebäude im 11. Jahrhundert wurde die Kirche im Auftrag von Papst Leo IX. unter der Regie des Grafen von Adalbert II. von Calw wiederaufgebaut. Die Weihe der Kirche fand im Jahr 1071 statt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut und umfunktioniert, unter anderem als Scheune im Jahr 1584. Eine umfassende Renovierung in den Jahren 1954/55 ermöglichte die Nutzung als katholische Kirche. Der Bildhauer Otto Herbert Hajek schuf während dieser Zeit die Abschlusswand, den Schrein für die Reliquien des heiligen Aurelius sowie weitere liturgische Ausstattungsstücke.

2021 feierte die Kirche ihr 950-jähriges Weihejubiläum. Der Grundriss der ersten Klosterkirche ist durch archäologische Grabungen bekannt und wurde in jüngster Zeit durch Nachuntersuchungen bestätigt und erweitert. Die Kirche ist eine dreischiffige, flach gedeckte Säulenbasilika auf kreuzförmigem Grundriss mit gewölbten Seitenschiffen und einer Vorhalle.

Besonderheiten der Kirche sind eine Steinplatte im Mittelgang, die an Berthold I. von Zähringen erinnert, sowie die Reliquien des Heiligen Aurelius, die in der Kirche aufbewahrt werden. Die Kirche St. Aurelius ist ein wichtiges historisches und kulturelles Denkmal und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte und Spiritualität der Region.

 
 
 

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