Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Das Pedelec ist für viele Pforzheimerinnen und Pforzheimer ein wichtiger Begleiter im Alltag. Um das sichere Fahren zu fördern, findet am 7. September um 9 Uhr und am 5. Oktober um 9.30 Uhr jeweils das beliebte radspaß-Sicherheitstraining auf dem Messplatz statt. Die qualifizierte Trainerin Jutta Girrbach leitet den Kurs.

Der maßgeschneiderte Kurs bietet die Möglichkeit, die Fahrtechnik zu verbessern und die eigene sowie die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen. Es werden zahlreiche Fahrtechnik-Übungen zur Schulung der Koordination und Reaktion angeboten, sowie Themen der Verkehrssicherheit behandelt. Die Trainerin berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse und das Können der Teilnehmer.

Der Kurs ist für alle geeignet, die das Pedelec-Fahren neu entdeckt haben, Fragen haben oder einfach nur einige Koordinationsübungen machen möchten. Auf einem Übungs-Parcours können spezielle Fahrsituationen erprobt werden, um in sicherer Umgebung ein Gefühl für das Rad zu entwickeln.

Für die Teilnahme wird ein fahrtüchtiges Pedelec oder Fahrrad und passende Ausrüstung (Helm, witterungsgerechte Kleidung, Verpflegung) benötigt. Die Kurse sind kostenpflichtig und auf acht Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist nur unter https://radspass.org/kurse möglich. Wer zu zweit einen Kurs bucht, kann diesen nicht nur zu zweit als Team absolvieren, sondern auch sparen. Mehr zum Sommerrabatt unter https://radspass.org/aktuelles/zu-zweit.

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Katholische Kirche St. Aurelius, gelegen am Aureliusplatz 7 in Calw-Hirsau, ist ein beeindruckendes Beispiel für die Romanik des frühen europäischen Mittelalters. Das Bauwerk zeichnet sich durch massive Baukörper, halbkreisförmige Bögen für Fenster und Öffnungen, Blendarkaden und schlichte Fassaden aus.

Die Geschichte der Kirche reicht zurück bis ins 9. Jahrhundert, als am Nagoldufer ein kleines Kloster entstand, in dessen Kirche die Reliquien des heiligen Aurelius überführt wurden. Nach einem Verfall der Gebäude im 11. Jahrhundert wurde die Kirche im Auftrag von Papst Leo IX. unter der Regie des Grafen von Adalbert II. von Calw wiederaufgebaut. Die Weihe der Kirche fand im Jahr 1071 statt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut und umfunktioniert, unter anderem als Scheune im Jahr 1584. Eine umfassende Renovierung in den Jahren 1954/55 ermöglichte die Nutzung als katholische Kirche. Der Bildhauer Otto Herbert Hajek schuf während dieser Zeit die Abschlusswand, den Schrein für die Reliquien des heiligen Aurelius sowie weitere liturgische Ausstattungsstücke.

2021 feierte die Kirche ihr 950-jähriges Weihejubiläum. Der Grundriss der ersten Klosterkirche ist durch archäologische Grabungen bekannt und wurde in jüngster Zeit durch Nachuntersuchungen bestätigt und erweitert. Die Kirche ist eine dreischiffige, flach gedeckte Säulenbasilika auf kreuzförmigem Grundriss mit gewölbten Seitenschiffen und einer Vorhalle.

Besonderheiten der Kirche sind eine Steinplatte im Mittelgang, die an Berthold I. von Zähringen erinnert, sowie die Reliquien des Heiligen Aurelius, die in der Kirche aufbewahrt werden. Die Kirche St. Aurelius ist ein wichtiges historisches und kulturelles Denkmal und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte und Spiritualität der Region.

 
 
 

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