Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Ein außergewöhnlicher Einsatz für den Veterinärdienst der Stadt Pforzheim: Eine Amtstierärztin und eine Veterinärhygienekontrolleurin haben einen grünen Leguan gerettet, der von seinem Halter in einer verlassenen Wohnung zurückgelassen wurde. Das Tier befindet sich mittlerweile in einer spezialisierten Reptilienauffangstation, wo es sicher betreut wird.

Aufmerksamer Vermieter alarmiert Behörden

Ein aufmerksamer Vermieter meldete den Fund des Tieres in der leerstehenden Wohnung der Behörde. Bei der darauffolgenden behördlichen Begehung konnte der Leguan untersucht werden. Dank der Umsicht des Vermieters, der die Heizung eingeschaltet und Wasser sowie Futter bereitgestellt hatte, war der Leguan in einem guten und wehrhaften Zustand.

Das Einfangen des Tieres verlief problemlos, und es wurde gut gesichert vor den winterlichen Temperaturen in behördliche Obhut übergeben.

Appell an Tierhalter: Verantwortung übernehmen

Dr. Reinhold Tholen, Leiter der Abteilung Veterinärdienst und Lebensmittelüberwachung der Stadt Pforzheim, verurteilt das Verhalten des ehemaligen Halters:
„Das Zurücklassen von Haustieren ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern auch moralisch nicht zu rechtfertigen. Wir appellieren an alle Tierhalter, bei Problemen frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen.“

Dank des schnellen Handelns konnte der Leguan in die Reptilienauffangstation Gossweiler Stein gebracht werden. Dort wird er versorgt, bis eine dauerhafte Vermittlung organisiert werden kann.

Breites Aufgabenspektrum des Veterinärdienstes

Die Abteilung Veterinärdienst und Lebensmittelüberwachung der Stadt Pforzheim, die dem Amt für öffentliche Ordnung untersteht, ist nicht nur für den Tierschutz zuständig. Ihr Aufgabenspektrum umfasst auch die Lebensmittelüberwachung, die Förderung der Tiergesundheit sowie den Umgang mit gefährlichen Hunden.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

Newsflash: Pforzheim und Region

Eyachtal

Das Eyachtal ist ein etwa 20 km langes Tal des Flusses Eyach, einem Nebenfluss der Enz. Es beginnt bei Kaltenbronn und mündet zwischen Höfen und Neuenbürg in das Enztal. Das Tal ist ein beliebtes Ziel für Wanderungen und Radtouren, insbesondere nach der Eyachmühle, die autofrei ist.

Das Eyachtal wurde 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt, nachdem eine Bürgerinitiative erfolgreich dagegen gearbeitet hatte, es als Kühlwasserspeicher oder Trinkwasserspeicher zu nutzen. Das Tal wurde von einem eiszeitlichen Gletscher geformt und zeigt verschiedene geologische Merkmale.

Zu den Ausflugszielen im Eyachtal gehören die Eyachmühle und die Fischzucht Zordel. Ein runder Wanderweg von etwa 8 km Länge führt von der Eyachmühle aus flussaufwärts durch das Tal und bietet schattige Abschnitte und interessante Naturphänomene wie die Hirschquelle und eine senkrechte Felswand.

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