Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim, 30.09.2024 – Am Freitag, den 27. September, begrüßte Bürgermeister Frank Fillbrunn 20 Jugendliche und ihre beiden Lehrerinnen aus Pforzheims Partnerstadt Gernika im Neuen Rathaus. Nachdem im März 19 Schülerinnen und Schüler des Hilda-Gymnasiums und ihre Spanischlehrerinnen Grete Hippelein und Heike Wirth im Rahmen eines Schüleraustausches mit der Schule Seber Altube Ikastola in Gernika zu Besuch waren, findet nun der Gegenbesuch statt.

Bürgermeister Fillbrunn wünscht eine spannende Zeit:
„Ein Schüleraustausch ist immer eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft, denn junge Menschen bekommen Einblicke in andere Kulturen und erleben andere Lebensrealitäten. Durch den Austausch lernen sie nicht nur eine andere Sprache, sondern auch die Bedeutung von Toleranz, Verständnis und internationalem Zusammenhalt“, erläuterte Bürgermeister Fillbrunn. Er wünscht den baskischen Schülerinnen und Schülern eine spannende Zeit in Pforzheim.

Vielfältiges Programm für die baskische Delegation:
Die baskische Delegation wird noch bis zum 1. Oktober Pforzheim und die Umgebung erkunden. Das Hilda-Gymnasium hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das unter anderem eine Führung im Schmuckmuseum, eine Stadtführung und einen Abstecher nach Tübingen beinhaltet. Die Austauschschülerinnen und -schüler erhalten einen Eindruck von Pforzheim und der Region und haben dabei die Gelegenheit, ihre Gastfamilien kennenzulernen. Auch nehmen die baskischen Jugendlichen am Unterricht im Hilda-Gymnasium teil und erleben so den Schulalltag in Deutschland.

Fazit:
Der Schüleraustausch zwischen Pforzheim und Gernika bietet den Jugendlichen eine einzigartige Gelegenheit, sich kulturell zu bereichern und internationale Freundschaften zu schließen. Mit dem vielfältigen Programm und der Teilnahme am Schulalltag in Deutschland erhalten die baskischen Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in das Leben in Pforzheim und der Region.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Bergkirche in Büchenbronn ist eine evangelische Pfarrkirche im Stadtteil Büchenbronn von Pforzheim, Baden-Württemberg. Die Kirche ist aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihrer Architektur als Kulturdenkmal geschützt.

Geschichte

  • Erbauung: Eine erste Kapelle wurde vermutlich um 1400 von Brötzingen aus errichtet und erscheint erstmals urkundlich im Jahr 1442. Der Turmsockel der heutigen Kirche stammt aus dieser Zeit.
  • Erste Veränderungen: Im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben, und die Reformation wurde eingeführt. Ursprünglich war die Kapelle Unserer lieben Frau geweiht; ihre heutige Bezeichnung „Bergkirche“ rührt von der exponierten Lage auf einem Hügel her.
  • 19. Jahrhundert: 1780 wurde die Kirche durch ein erweitertes Langhaus vergrößert. Zwischen 1900 und 1901 wurde das Langhaus erneut vergrößert, wobei der südliche Teil noch die Grundmauern von 1780 bewahrt, während nach Norden hin eine kreuzförmige Erweiterung vorgenommen wurde.
  • Zweiter Weltkrieg: Die Kirche erlitt nur geringe Schäden durch Artilleriebeschuss, und Glocken mussten in beiden Weltkriegen zu Rüstungszwecken abgeliefert werden.
  • Nachkriegszeit: Ab 1946 diente die Bergkirche auch der römisch-katholischen Gemeinde, bis diese 1965 ihre eigene Heilig-Kreuz-Kirche einweihen konnte. 1974/75 wurde die Kirche umfassend renoviert.
  • Friedhof: Der ursprüngliche Friedhof um die Bergkirche wurde im frühen 19. Jahrhundert erweitert, aber im späten 19. Jahrhundert aufgegeben. Ein neuer Friedhof wurde 1895 eingeweiht, gefolgt von einem weiteren im Jahr 1987.

Beschreibung

  • Grundriss: Die Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss mit dem Altarbereich nach Norden ausgerichtet. Der quadratische Kirchturm befindet sich im südöstlichen Winkel des Kreuzes. Dieser Turm hat seinen Ursprung im frühen 15. Jahrhundert.
  • Langhaus: Das Langhaus wurde zwischen 1900 und 1901 erbaut und ist nach Süden hin mit einem turmartigen Vorbau versehen.
  • Sakristie: Eine Sakristei ist im nordwestlichen Kreuzwinkel integriert.
  • Innengestaltung: Der Innenraum wird von einer offenen hölzernen Tonnendecke überspannt und weist eine farbige Ausgestaltung mit Elementen der bäuerlichen Volkskunst auf. Reste spätgotischer Wandmalereien im Turmsockel zeigen Szenen aus dem Leben Christi.
  • Kruzifix: Ein Lindenholzkruzifix an der Ostwand der Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert.

 

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