Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Seit Montag, 16. September 2024, können junge Menschen ihre Bewerbung um einen der 20 Plätze im Pforzheimer Jugendgemeinderat einreichen. Voraussetzung dafür ist, dass sie ihren Hauptwohnsitz in Pforzheim haben, zwischen 14 und 21 Jahre alt sind und keinen Sitz im Gemeinderat innehaben. Bis zum Ende des Bewerbungszeitraums am 13. Oktober 2024 stellt die Stadt Pforzheim unter www.pforzheim.jgrwahl.de ein Onlineformular zur Verfügung, über das die Bewerbungen eingereicht werden können. Benötigt werden persönliche Angaben sowie ein Foto und nach Möglichkeit auch ein kurzes Bewerbungsvideo.

Möglichkeiten im Jugendgemeinderat:
Während ihrer zweijährigen Amtszeit haben die Mitglieder des Jugendgemeinderats die Möglichkeit, sich in die Kommunalpolitik „einzumischen“ und Einfluss auf die Stadtentwicklung zu nehmen. Außerdem kann der Jugendgemeinderat mit seinen finanziellen Mitteln verschiedene Projekte für und mit Jugendlichen finanzieren, planen und auch durchführen.

Wahl und Veranstaltung:
Im November sind dann alle Jugendlichen in Pforzheim gefragt: Sie können zwischen dem 14. und dem 27. November wählen gehen und ihre Stimme für die Kandidaten abgeben, von denen sie sich im Jugendgemeinderat vertreten lassen möchten. Die Jugendgemeinderatswahl findet auch in diesem Jahr als reine Online-Wahl statt. Zusätzlich wird am 10. Oktober 2024 die Veranstaltung „Von euch. Für euch. Der JGR im Gespräch.“ im Kupferdächle stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser interaktiven Veranstaltung teilzunehmen, um sich mit dem Jugendgemeinderat auseinanderzusetzen. Es wird eine großartige Gelegenheit sein, den JGR kennenzulernen, über unterschiedliche Themen zu diskutieren und sich so aktiv einzubringen.

Informationen und Kontakt:
Junge Menschen können sich über diese und weitere Aktionen, die anstehende Wahl sowie den Jugendgemeinderat, in den sozialen Medien (darunter etwa über den Instagram-Kanal des aktuellen Jugendgemeinderats: @jgrpforzheim) und auf der Website www.pforzheim.jgrwahl.de informieren. Weitere Auskünfte erteilt die Leiterin der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats, Diana Wolff (E-Mail: diana.wolff(at)pforzheim.de, Tel.: 07231 39-3561).

Fazit:
Die Bewerbung für den Pforzheimer Jugendgemeinderat bietet junge Menschen eine einzigartige Gelegenheit, sich aktiv in die Kommunalpolitik einzubringen und Einfluss auf die Stadtentwicklung zu nehmen. Mit der Online-Wahl und der interaktiven Veranstaltung im Kupferdächle wird dieses Jahr wieder ein spannendes und engagiertes Programm geboten.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de/stadt/aktuelles/pressemeldungen/s1/article/detail/News/jgr-pforzheim-deine-wahl-2024.html

Newsflash: Pforzheim und Region

Das Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim ist ein bedeutendes Kulturzentrum, das seinen Ursprung in einem historischen Gebäude hat. Eröffnet am 2. September 1994, befindet sich das Kulturhaus in der Osterfeldstraße 12, im ehemaligen Gebäude der größten Volksschule des Landes Baden, die von 1904 bis 1907 erbaut wurde. Das historische Gebäude, entworfen von Stadtbaumeister Alfons Kern, steht unter Denkmalschutz und spiegelt die bewegte Geschichte der Stadt wider.

Geschichte des Gebäudes

Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Lazarett. Nach dem Krieg wurde es zunächst als Rathaus genutzt, bevor es ab 1948 als Theaterprovisorium diente. Im Jahr 1991 wurde der Gebäudekomplex zur Unterbringung von Asylbewerbern und Kriegsflüchtlingen genutzt. Ein Brandanschlag im Oktober 1991 führte zu einer Bürgerinitiative gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Diese Initiative war ein bedeutender Moment auf dem Weg zur Umgestaltung des Gebäudes in ein Kulturzentrum.

Entstehung des Soziokulturellen Zentrums

Die Initiative zur Schaffung des Kulturhauses begann 1990, und der Umbau wurde durch über 12.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden sowie breite Unterstützung aus der Bevölkerung und dem Förderverein für das Kulturhaus Osterfeld e.V. ermöglicht. Die feierliche Eröffnung fand am 2. September 1994 statt, und das Kulturhaus hat sich seitdem zu einem zentralen Anlaufpunkt für Kunst, Kultur und soziale Begegnungen in Pforzheim entwickelt.

Das Kulturhaus Heute

Das Kulturhaus Osterfeld ist ein lebendiger Ort für die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene. Es bietet Raum für ein breites Spektrum an Aktivitäten, darunter künstlerische und kulturelle Projekte, Theaterproduktionen sowie Kurse und Treffs für verschiedene gesellschaftliche Gruppen. Das Zentrum ist ein Beispiel für Soziokultur, die bürgerschaftliches Engagement und kreative Kompetenzen fördert. Es ermöglicht interkulturelle Begegnungen, bietet kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bildet nachhaltige Netzwerke.

Mit jährlich bis zu 150.000 Besuchern und Nutzern sowie durchschnittlich über 12 Belegungen pro Tag ist das Kulturhaus Osterfeld ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region. Es arbeitet mit über 70 Partnern zusammen und finanziert sich durch institutionelle Förderung und eigen erwirtschaftete Mittel, wobei letzteres einen signifikanten Teil des Haushalts ausmacht.

Besucher des Kulturhauses Osterfeld können sich auf eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten freuen, die das kulturelle Leben in Pforzheim bereichern und die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene fördern.

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