Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie ist ein einzigartiger Ort, der die reiche Geschichte und Kultur dieser traditionsreichen Industrien lebendig werden lässt. Im ehemaligen Fabrikgebäude von Kollmar & Jourdan, einem prächtigen Beispiel für Industriearchitektur im Jugendstil, können Besucher die Entwicklung und die technischen Innovationen der Schmuck- und Uhrenherstellung erkunden.

Das Museum bietet einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Produktionsschritte und Techniken, die zur Herstellung von Schmuck und Uhren notwendig sind. In der Schmuckabteilung im Erdgeschoss werden an 18 Stationen die einzelnen Arbeitsschritte vom Rohmaterial bis zum fertigen Schmuckstück gezeigt. Die Uhrenabteilung im ersten Stockwerk befasst sich mit allen wesentlichen Schritten der Uhrenfabrikation, von der Montage bis zur Prüfung und Verpackung.

Ein besonderes Highlight ist die Live-Demonstration von historischen Maschinen durch ehemalige Mitarbeiter der Schmuck- und Uhrenindustrie. Besucher können beobachten, wie Goldschmiede, Stahlgraveure, Guillocheure und Kettenmechaniker ihre Handwerkskunst an den originalen Arbeitsplätzen der Kollmar & Jourdan AG unter Beweis stellen.

Das Technische Museum ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Ort der Begegnung mit der industriellen Gegenwart. Es präsentiert aktuelle Unternehmen der Schmuck- und Uhrenindustrie sowie innovative Dienstleistungen, die aus den traditionellen Kompetenzen der Pforzheimer Industrie entstanden sind.

Ein Besuch im Technischen Museum ist ein unvergessliches Erlebnis für alle, die sich für die Geschichte und die Zukunft der Schmuck- und Uhrenindustrie interessieren. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Pforzheimer Traditionsindustrien und entdecken Sie die beeindruckende Vielfalt und Qualität der hier hergestellten Produkte.

Newsflash: Pforzheim und Region

Pforzheim liegt in einem Dialekt-Übergangsgebiet zwischen schwäbischen und südfränkischen Merkmalen. Dieses Gebiet erstreckt sich vom Nordschwarzwald bis südlich von Heilbronn. Sprachliche Grenzen orientieren sich hier eher an historischen politischen und kirchlichen Grenzen statt an geografischen. Ursprünglich alemannisch, kam das Gebiet um 500 unter fränkischen Einfluss und später zu Baden, was zu einem schwäbischen Dialekt führte.

Die Stadtmundart Pforzheims wurde durch Wechselwirkungen zwischen heimischen und zugewanderten Dialekten geprägt. Verschiedene Stadtteile hatten unterschiedliche Dialekte, die durch Industrialisierung und Zuwanderung verloren gingen. Im frühen 20. Jahrhundert wurden vier Dialektgruppen unterschieden. Der Einfluss der Schriftsprache wuchs, wodurch der frühere französische Einschlag und diverse für die Schmuckindustrie typische Ausdrücke verloren gingen.

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