Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Kanalinstandsetzungsarbeiten in Pforzheim: Verkehrsmaßnahmen und Umleitungen

Ab Donnerstag, dem 25. Juli, werden in der Hölderlinstraße im Stadtteil Würm dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten am Kanalnetz durchgeführt. Die Hauptarbeiten finden im Einmündungsbereich Herdlesweg/ Hölderlinstraße/ Würmer Hauptstraße statt und erfordern eine Vollsperrung in diesem Bereich.

Während der Arbeiten wird die Hölderlinstraße von der Hohenwarter Straße aus kommend zur Sackgasse. Die Buslinie 4 wird während dieser Zeit über die Waldstraße und die Dollbronner Straße umgeleitet, um dann weiter zur Würmer Hauptstraße nach Huchenfeld zu fahren. In beiden Fahrtrichtungen wird die Buslinie 4 umgeleitet, und es werden zwei Ersatzhaltestellen in der Würmer Hauptstraße in Richtung Pforzheim eingerichtet.

Die Instandsetzungsarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung bittet die Anwohner und Fahrgäste um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die diese Maßnahmen mit sich bringen.

Newsflash: Pforzheim und Region

Die Bergkirche in Büchenbronn ist eine evangelische Pfarrkirche im Stadtteil Büchenbronn von Pforzheim, Baden-Württemberg. Die Kirche ist aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihrer Architektur als Kulturdenkmal geschützt.

Geschichte

  • Erbauung: Eine erste Kapelle wurde vermutlich um 1400 von Brötzingen aus errichtet und erscheint erstmals urkundlich im Jahr 1442. Der Turmsockel der heutigen Kirche stammt aus dieser Zeit.
  • Erste Veränderungen: Im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben, und die Reformation wurde eingeführt. Ursprünglich war die Kapelle Unserer lieben Frau geweiht; ihre heutige Bezeichnung „Bergkirche“ rührt von der exponierten Lage auf einem Hügel her.
  • 19. Jahrhundert: 1780 wurde die Kirche durch ein erweitertes Langhaus vergrößert. Zwischen 1900 und 1901 wurde das Langhaus erneut vergrößert, wobei der südliche Teil noch die Grundmauern von 1780 bewahrt, während nach Norden hin eine kreuzförmige Erweiterung vorgenommen wurde.
  • Zweiter Weltkrieg: Die Kirche erlitt nur geringe Schäden durch Artilleriebeschuss, und Glocken mussten in beiden Weltkriegen zu Rüstungszwecken abgeliefert werden.
  • Nachkriegszeit: Ab 1946 diente die Bergkirche auch der römisch-katholischen Gemeinde, bis diese 1965 ihre eigene Heilig-Kreuz-Kirche einweihen konnte. 1974/75 wurde die Kirche umfassend renoviert.
  • Friedhof: Der ursprüngliche Friedhof um die Bergkirche wurde im frühen 19. Jahrhundert erweitert, aber im späten 19. Jahrhundert aufgegeben. Ein neuer Friedhof wurde 1895 eingeweiht, gefolgt von einem weiteren im Jahr 1987.

Beschreibung

  • Grundriss: Die Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss mit dem Altarbereich nach Norden ausgerichtet. Der quadratische Kirchturm befindet sich im südöstlichen Winkel des Kreuzes. Dieser Turm hat seinen Ursprung im frühen 15. Jahrhundert.
  • Langhaus: Das Langhaus wurde zwischen 1900 und 1901 erbaut und ist nach Süden hin mit einem turmartigen Vorbau versehen.
  • Sakristie: Eine Sakristei ist im nordwestlichen Kreuzwinkel integriert.
  • Innengestaltung: Der Innenraum wird von einer offenen hölzernen Tonnendecke überspannt und weist eine farbige Ausgestaltung mit Elementen der bäuerlichen Volkskunst auf. Reste spätgotischer Wandmalereien im Turmsockel zeigen Szenen aus dem Leben Christi.
  • Kruzifix: Ein Lindenholzkruzifix an der Ostwand der Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert.

 

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