Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Eutingen, 2024 – Am 24. Dezember 2024 findet um 16 Uhr eine besinnliche Feierstunde auf dem Friedhof in Eutingen statt. Die örtlichen Vereine setzen ihren jahrzehntelangen Brauch fort, um gemeinsam der Verstorbenen zu gedenken, die im Laufe des Jahres von uns gegangen sind.

Gedenken mit Musik und Gemeinschaft
Die Veranstaltung wird musikalisch von dem Musikverein Eutingen und dem Gesangsverein Eutingen mit dem Chor Contrast 21 umrahmt. Zudem wird in diesem Jahr der Kranz der Vereine von den Jubiläumsvereinen 2024 – der Freiwilligen Feuerwehr Abt. Eutingen, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Obst- und Gartenbauverein sowie dem Kleinkaliberschützenverein – gemeinsam niedergelegt.

Einladung zum Mitfeiern
Ortsvorsteher Andreas Renner lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an dieser besinnlichen Feierstunde teilzunehmen. Die Feierstunde bietet die Gelegenheit, sich in der festlichen Zeit des Jahres zu erinnern und zu reflektieren.

Albert Schweitzer: "Das schönste Denkmal"
Mit den Worten von Albert Schweitzer, „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen“, wird die Einladung zur Feier ausgesprochen.

 

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

https://www.pforzheim.de/

Newsflash: Pforzheim und Region

Das Heizkraftwerk Pforzheim ist eine bedeutende Anlage zur gleichzeitigen Erzeugung von Elektrizität und Fernwärme, die von den Stadtwerken Pforzheim betrieben wird. Es befindet sich im Osten der Stadt Pforzheim und nutzt fossile Energien sowie Biomasse zur Energieproduktion.

Die Idee zur Errichtung eines Heizkraftwerks entstand 1949 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Emma-Jaeger-Bades. Im Jahr 1953 wurde der Bau beschlossen und im Oktober desselben Jahres begonnen. Die erste Anlage bestand aus drei Kesseln und einer Gegendruckturbine und produzierte im Jahr 1954 bereits 1,5 Millionen kWh Strom.

In den Jahren 1964 bis 1967 erfuhr das Kraftwerk einen bedeutenden Ausbau mit der Installation neuer Hochdruckkessel und Turbinen sowie dem Bau eines 100 Meter hohen Schornsteins. 1970 erhöhte sich die Leistung auf etwa 33 MW, was den Strombedarf Pforzheims zur Hälfte abdeckte.

Weitere Erweiterungen folgten in den Jahren 1977 bis 1980, einschließlich einer Gas-Kombi-Anlage und zusätzlichen Dampfturbinen. 1990 wurde ein neuer kohlebefeuerter Wirbelschichtblock in Betrieb genommen, der die Effizienz des Kraftwerks steigerte und Umweltstandards verbesserte.

Im Jahr 1998 wurde das Heizkraftwerk von den städtischen Betrieben ausgegliedert und bis 2002 von den Stadtwerken Pforzheim als städtischer Eigenbetrieb weitergeführt. Ein bedeutender Schritt war die Inbetriebnahme des Biomasseblocks im Jahr 2005, der nahezu CO2-neutrale Energie aus biologischem Abfall und Holzschnitzeln liefert.

Ab 2018 wurde die Planung für eine umfassende Modernisierung aufgenommen, die 2019 begann und 2021 abgeschlossen wurde. Die Investitionen von rund 75,5 Millionen Euro umfassten den Bau von fünf neuen Gasmotoren und einem Spitzenlastkessel. Diese neuen Gasmotoren sind mit einem Wirkungsgrad von 96 Prozent besonders effizient und tragen zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Der alte Kohleblock wurde 2021 abgeschaltet, wodurch die Umweltbelastung weiter gesenkt wurde.

Das Heizkraftwerk Pforzheim stellt somit eine zentrale Säule der Energieversorgung in Pforzheim dar und hat sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Stadt und die Anforderungen an umweltfreundliche Energieerzeugung angepasst.

Weiterlesen: Das Heizkraftwerk Pforzheim

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