Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

"Dunkle Geschichten bietet Pforzheims Stadtgeschichte zuhauf" ist eine Sammlung von Erzählungen, die den Leser auf eine faszinierende Reise durch die dunklen Ecken und historischen Geheimnisse der Stadt Pforzheim mitnimmt. Das Buch bietet einen spannenden Einblick in Ereignisse, die sich zwischen dem späten 18. Jahrhundert und der jüngeren Vergangenheit abspielten. Jede Geschichte ist ein kleines Fenster in die Vergangenheit der Stadt, die oft verborgen und vergessen bleibt. 

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Die Vielfalt der Geschichten ist beeindruckend. Einige Erzählungen sind schaurig und lassen einen frösteln, andere regen zum Nachdenken an und werfen Fragen über die menschliche Natur auf. Wieder andere bringen den Leser zum Schmunzeln oder bieten einfach pure Unterhaltung. Es ist diese Mischung, die das Buch so lesenswert macht.

Besonders interessant sind die Einblicke in typische Pforzheimer Phänomene. Die Beschreibungen der Arbeitermassen zur Mittagszeit, der Trauerschmuck oder die ominöse rabenschwarze Villa in einem noblen Wohngebiet geben dem Leser ein authentisches Gefühl für die Stadt und ihre Geschichte. Auch ungewöhnliche Schauplätze wie die altehrwürdige Schlosskirche oder die Streifzüge über Friedhöfe und durch die Straßen der Stadt lassen den Leser tief in die Atmosphäre Pforzheims eintauchen.

Das Buch offenbart nicht nur die Abgründe des menschlichen Seins, sondern zeigt auch die Kreativität, mit der die dunklen Seiten der Stadtgeschichte in Szene gesetzt werden. Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und den Leser immer wieder zu überraschen.

Wer bereit ist, sich auf die dunklen Geschichten Pforzheims einzulassen, wird nicht enttäuscht sein. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Historie, Grusel und Humor, die sowohl Einheimische als auch Fremde in ihren Bann zieht. Eine klare Empfehlung für alle, die Pforzheim einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchten.

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Newsflash: Pforzheim und Region

Die evangelische Auferstehungskirche befindet sich in der Mathystraße 10 im Rodgebiet der Pforzheimer Südweststadt und gehört zur Johannesgemeinde. Sie wurde als Notkirche nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und war die erste Kirche, die nach dem Konzept des Architekten Otto Bartning gebaut wurde.

Geschichte

Nach der Zerstörung Pforzheims am 23. Februar 1945 und dem damit verbundenen Anstieg der Bevölkerung durch die Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen entstand ein großer Bedarf an neuen Gottesdienststätten. Die Auferstehungskirche wurde in den Jahren 1946–1948 nach dem Programm von Otto Bartning errichtet, einem der bedeutendsten Architekten für Notkirchen in der Nachkriegszeit. Der erste Spatenstich erfolgte symbolisch am 8. Mai 1946, dem ersten Jahrestag des Kriegsendes. Die Kirche wurde am 24. Oktober 1948 eingeweiht und diente als Vorbild für die 42 weiteren Notkirchen, die Bartning in dieser Zeit plante.

Beschreibung

Architektur

Die Auferstehungskirche ist eine zeltartige Holzkonstruktion mit überschaubaren Raumabmessungen. Die Architektur zeichnet sich durch eine polygonale Apsis und einen massiven rechteckigen Turm aus. Der äußere Bau ist mit aus Trümmerschutt geborgenen roten und gelben Buntsandsteinquadern verkleidet, während das Innere der Kirche mit Backstein verkleidet ist. Der Turm wurde 1954 erhöht, um zusätzliche Funktionalität zu gewährleisten.

Ausstattung

  • Altarmensa und Taufstein: Beide wurden von Otto Bartning gestaltet, dem Architekten der Kirche.
  • Altarkreuz: Ein spätgotisches Holzaltar-Kruzifix aus etwa dem Jahr 1440, das ursprünglich auf dem Friedhof des Dominikanerinnenklosters hing und später in die Stadtkirche St. Stefan überführt wurde. Nach einem schweren Bombenangriff wurde es restauriert und fand seinen Platz in der Auferstehungskirche.
  • Fenster: Die Kirche hatte ursprünglich neutrale Fensterbänder, die 1966 durch abstrakt gestaltete Glasfenster von Klaus Arnold ersetzt wurden. Diese Fenster haben eine Grundfarbe in Blau und zeigen jeweils sechs ähnliche, in Weiß und Rot gestaltete Figuren.

Für detailliertere Informationen über die Auferstehungskirche und ihre Geschichte können folgende Quellen genutzt werden:

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