Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Das Kinderplanschbecken im Wartbergfreibad ist aufgrund der Überschreitung der Wasserqualitätswerte vorübergehend außer Betrieb genommen worden.

Hintergrund der Schließung

Die Schließung wurde notwendig, um die Gesundheit der Badegäste, insbesondere der jüngsten Besucher, zu gewährleisten. Die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB) arbeiten derzeit intensiv an der Behebung der Probleme. Ein genauer Zeitraum für die Wiedereröffnung kann derzeit noch nicht angegeben werden.

Erster Bürgermeister und Bäderdezernent Dirk Büscher äußerte sich dazu: „Es ist ein großes Ärgernis, dass das Kinderplanschbecken erneut geschlossen werden musste. Die Gesundheit unserer Badegäste hat für uns jedoch oberste Priorität. Wir setzen alles daran, das Becken so schnell wie möglich wieder für die Kinder verfügbar zu machen.“

Alternative Angebote

In der Zwischenzeit können Badegäste auf die Nichtschwimmerbereiche im Nagoldbad ausweichen.

Hinweis für Badegäste

Der EPVB bittet alle Badegäste, vor dem Betreten des Wassers zu duschen. Dies hilft, Verunreinigungen wie Sonnencreme und Schweiß zu minimieren und trägt zur Verbesserung der Wasserqualität bei.

Weitere Informationen

Sobald das Kinderplanschbecken wieder geöffnet werden kann, wird umgehend informiert. 

Für aktuelle Informationen und Updates zur Situation besuchen Sie bitte die Website der Stadt Pforzheim oder kontaktieren Sie den EPVB direkt.

Newsflash: Pforzheim und Region

Das Melanchthonhaus in Pforzheim, gelegen an der Bissinger Straße 6 direkt am Ufer der Enz, ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und ein herausragendes Beispiel der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. Errichtet im Jahr 1914 nach Plänen des Architekten Hans Blöchle, wurde das fünfgeschossige Gebäude für den Evangelischen Stadtmissionsverein erbaut, der 1891 gegründet wurde. Es trägt den Namen des Humanisten und Reformators Philipp Melanchthon (1497–1560).

Architektonische Merkmale

Das Gebäude zeichnet sich durch seine arkadengeschmückte Fassade aus gelbem Sandstein mit Rundbögen aus. Über der Arkadenzone befindet sich ein Fries, der den Namen „Melanchthonhaus“ trägt. Die oberen Geschosse sind durch gemalte Lisenen optisch zusammengefasst, was dem Gebäude eine harmonische Fassade verleiht.

Ursprünglich mit einem Walmdach ausgestattet, wurde das Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg um ein zusätzliches Geschoss erweitert. Die Fenster wurden in den 1980er Jahren erneuert und ihre ursprüngliche Sprossenteilung entfernt. Die quadratischen Oberlichtfenster im ersten Obergeschoss sorgen für zusätzliches Tageslicht in den hohen Sälen.

Erhalt und Nutzung

Das Melanchthonhaus überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet, wobei insbesondere die Arkaden und die Natursteinfassade erhalten blieben. Das Innere des Gebäudes wurde von 1949 bis 1952 neu aufgeteilt und an die damaligen Bedürfnisse angepasst.

Besonderheiten

Als geschütztes Kulturdenkmal repräsentiert das Melanchthonhaus nicht nur ein wichtiges architektonisches Erbe, sondern auch die kulturelle Geschichte Pforzheims. Sein elegantes Design und die historische Bedeutung machen es zu einem wichtigen Zeugnis der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts.

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