Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Deutschlandflagge im Wartbergbad: Klarstellung und neue Pläne

Pforzheim – Am Freitagnachmittag wurde im Wartbergbad die Deutschlandflagge an einem neu ausgewählten Mast offiziell gehisst. Diese Entscheidung folgt auf die vorangegangene Debatte über den Standort der Fahne, die zuvor am Sprungturm angebracht war.

Hintergrund zur Flaggenanbringung

Die Deutschlandflagge, die ursprünglich am Sprungturm des Wartbergbades positioniert war, musste aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Der Grund für die Abnahme war, dass am Sprungturm aktuell keine ordnungsgemäße Vorrichtung zur sicheren Anbringung der Flagge vorhanden ist. Entgegen der kursierenden Gerüchte, die besagten, dass die Fahne durch die Rathausspitze verboten worden sei, handelte es sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme im laufenden Geschäft des Bäderbetriebs.

Offizielle Fahnenanbringung

Am Freitagmittag wurde die Flagge an einem Mast in der Nähe des Sprungturms neu gehisst. Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher, die am Vormittag bereits den Aktionstag Schwimmen beworben hatten, unterstützten diese Entscheidung. „Wir haben allen Grund, stolz auf unsere Stadt und unser Land zu sein. Das dürfen wir auch nach außen zeigen. Daher möchte ich, dass künftig neben der Deutschlandflagge auch die Pforzheimer Flagge am Turm angebracht wird. Für uns stand das auch nie in Frage“, erklärte Oberbürgermeister Boch.

Zukünftige Pläne

In Zukunft soll nicht nur die Deutschlandflagge, sondern auch die Pforzheimer Flagge am Turm des Wartbergbades gehisst werden. Diese Entscheidung unterstreicht das Engagement der Stadt, sowohl lokale als auch nationale Identität zu zeigen und zu feiern.

Das Wartbergbad, ein beliebter Ort für Schwimmbegeisterte, wird damit auch weiterhin als Symbol für die Gemeinschaft und den Stolz der Stadt fungieren. Die neue Anbringung der Fahnen ist ein Beispiel für die aktive Beteiligung der Stadtverwaltung an der Förderung eines positiven und inklusiven Gemeinschaftsgefühls.

 
 
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Newsflash: Pforzheim und Region

Eindrucksvolle Aussicht und reiche Historie

Vom 28 Meter hohen Burgturm der Ruine Zavelstein bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf Zavelstein und das Teinachtal. Die um 1200 erbaute Stauferburg war einst von zahlreichen Burgherren und Rittern bewohnt. Historische Bedeutung erlangte die Burg im Jahr 1367, als der württembergische Graf Eberhard II. hier Zuflucht fand, nachdem er in Wildbad überfallen wurde. Zum Dank für den gewährten Schutz erhielt Zavelstein damals die Stadtrechte.

Vom Mittelalter bis zur Zerstörung

Während der Bauernkriege 1525 wurde die Burg zwar beschädigt, jedoch nicht eingenommen. Erst 1692, nach der Zerstörung von Hirsau und Calw durch Truppenteile Melacs, wurde auch die Burg Zavelstein zerstört. Die Burg blieb bis heute eine Ruine, und das kleine „Städtle“ war bis zur Gemeindereform 1975 die kleinste Stadt Baden-Württembergs.

Erhaltung und heutige Nutzung

Heute sind von der ehemaligen Stauferburg noch die spätromanische Kernburg, die Toranlage, die Palasruine, ein Kellergewölbe, Teile der Schildmauer sowie weitere Mauerreste von Ringmauern und der Zwingeranlage erhalten. Der 28 Meter hohe Bergfried, dessen Treppen 1844 erneuert wurden, wird seitdem als Aussichtsturm genutzt.

Geografische und archäologische Details

Die Ruine befindet sich auf einer 560 Meter hohen Bergnase über dem Teinachtal am südöstlichen Rand der Gemeinde Bad Teinach-Zavelstein im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Archäologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Burg um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde, wobei die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1303 stammt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg häufig den Besitzer, wurde als Lehen vergeben und diente verschiedenen Adelsfamilien als Wohnsitz.

Ein besonderes Erlebnis

Ein Besuch der Burgruine Zavelstein ist eine Reise in längst vergangene Zeiten. Die historische Atmosphäre und die beeindruckenden Überreste der Burg bieten ein einzigartiges Erlebnis für Geschichtsinteressierte und Naturfreunde gleichermaßen. Die idyllische Lage und die eindrucksvolle Aussicht machen die Ruine zu einem besonderen Ausflugsziel im Nordschwarzwald.

 

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