Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Die Bogenbrücke in Dillweißenstein, Pforzheim, ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur, erbaut zwischen 1853 und 1856 nach den Plänen des Ingenieurs Julius Naeher. Gefertigt aus rotem Sandstein, spannt sie sich mit einer lichten Weite von 35 Metern über die Nagold und verbindet die Belremstraße mit der Felsenstraße.

Diese markante Brücke wurde im Zuge des Ausbaus der Talstraße von Pforzheim nach Hirsau errichtet, um die spektakuläre Flussschleife durch das „Hintere Tal“ abzukürzen. Der Bau erforderte den Durchbruch des Umlaufbergs, wobei der Fels unter der Brücke als verlorene Schalung diente und am Ende weggesprengt wurde.

Unterhalb der Brücke ist noch ein Stück des alten Floßkanals zu sehen. Die Bogenbrücke bietet nicht nur von unten, sondern auch von oben eine sehenswerte Aussicht und ist seit 1948 im Verzeichnis der Baudenkmäler der Stadt Pforzheim eingetragen.

Ein weiteres Highlight ist das historische Flößerhaus „Goldener Anker“, das am Beginn der Brücke thront. Beidseitig führen Treppen von der Hirsauer Straße zur Brücke hoch.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Bogenbrücke ist gut mit dem ÖPNV erreichbar. Verschiedene Bus- und Bahnlinien fahren Pforzheim an, von wo aus Sie weiter nach Dillweißenstein gelangen können. Die genaue Haltestelle und Anreiseoptionen können über lokale Fahrpläne und Karten eingesehen werden.

Newsflash: Pforzheim und Region

Chinesische Schuldelegation zu Besuch in Pforzheim

Eine Delegation der Changhe High School aus Hangzhou, der Partnerstadt des Kepler-Gymnasiums Pforzheim, ist derzeit zu Gast in der Stadt. Angeführt von 25 Schülerinnen und Schülern sowie drei Lehrkräften, verweilen sie bis zum 16. Juli in Pforzheim. Zur Begrüßung organisierte die Stadt Pforzheim einen Empfang im Neuen Rathaus, bei dem Bürgermeister Frank Fillbrunn die Gäste herzlich willkommen hieß. Er unterstrich die Bedeutung des kulturellen Austauschs für die Stärkung der Freundschaft zwischen beiden Ländern.

Ein Highlight des Empfangs war die symbolische Geste der chinesischen Schülerinnen, die dem Sozialdezernenten eine Dose mit Chrysanthemen-Tee überreichten und ihm Fragen zu seinem Alltag als Bürgermeister stellten. Anschließend besuchten die Jugendlichen die Hochschule Pforzheim, wo sie durch den Campus geführt wurden.

Nach ihrem Aufenthalt in Pforzheim setzen die Gäste ihre Reise durch Süddeutschland fort und besuchen bekannte Städte wie München, Heidelberg, Nürnberg und Bamberg sowie das Schloss Neuschwanstein. Im Oktober dieses Jahres wird das Kepler-Gymnasium Pforzheim dann zu einem Gegenbesuch nach Hangzhou aufbrechen.

Der Schüleraustausch zwischen dem Kepler-Gymnasium und der Changhe High School besteht seit 2006 und hat sich zu einer festen Institution entwickelt. Die letzte Besuchsreihe chinesischer Schülerinnen und Schüler fand 2018 in Pforzheim statt, während die deutschen Schülerinnen und Schüler ein Jahr später China besuchten.

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