Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Pforzheim – Am Freitag, 31. Januar, lädt Oberbürgermeister Peter Boch erneut zu seiner Gesprächsreihe „Oberbürgermeister vor Ort“ ein. Ab 16:30 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, den Rathauschef auf dem Rondell vor dem Mix Markt im Haidach direkt anzusprechen.

„Ich freue mich darauf, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern des Haidachs ins Gespräch zu kommen. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Fragen frei und direkt an mich richten“, so Oberbürgermeister Boch. Er betonte die Bedeutung des persönlichen Austauschs und erklärte, dass er Anliegen vor Ort unkompliziert und direkt beantworten wolle.

Direkter Dialog als Ziel

Das Format „Oberbürgermeister vor Ort“ wurde ins Leben gerufen, um die Kommunikation zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung zu fördern. An wechselnden Orten im Stadtgebiet werden aktuelle Themen besprochen, und die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt vorzutragen.

„Es ist uns wichtig, die Themen, die die Menschen bewegen, dort zu besprechen, wo sie leben“, erklärte Boch. Der direkte Dialog mit der Bürgerschaft bleibt ein zentraler Baustein seines Engagements für eine bürgernahe Verwaltung.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

 

Newsflash: Pforzheim und Region

Fritz Wurster (* 12. Februar 1922 in Brötzingen; † 9. April 2016) war ein deutscher Politiker der CDU und engagierte sich in verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ämtern in der Stadt Pforzheim sowie auf Landesebene.

Leben

  • Frühe Jahre: Wurster besuchte zunächst die Volksschule und absolvierte eine Verwaltungslehre beim Arbeitsamt. Nachdem er das Abitur nachgeholt hatte, plante er ein Studium, wurde jedoch 1942 zur Wehrmacht eingezogen. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er und geriet schließlich in Gefangenschaft, aus der er 1945 entkommen konnte.

  • Nach dem Krieg: Nach dem Ende des Krieges arbeitete Wurster zunächst als Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft und auf dem Bau. 1946 begann er eine Anstellung als Sekretär in einer Pforzheimer Schmuckwarenfabrik. Von 1954 bis 1969 war er Geschäftsführer der Außenstelle Pforzheim der Handwerkskammer Karlsruhe. Nach seinem Ruhestand engagierte er sich als Geschäftsführer des Schiller-Gymnasiums und als ehrenamtlicher Leiter des Technischen Museums der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.

  • Politisches Engagement: Wurster trat 1946 in die CDU ein und wurde im selben Jahr Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Pforzheim. Ab 1949 war er als Sekretär für den Bundestagsabgeordneten Gottfried Leonhard tätig.

  • Kommunalpolitik: Von 1951 bis 1969 war Wurster Mitglied des Gemeinderates von Pforzheim, wo er zeitweise die CDU-Fraktion leitete. Er wurde 1960, 1964 und 1968 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, dem er bis 1972 angehörte. Von 1969 bis 1987 war er Bürgermeister für Kultur, Sport, Soziales und Schule der Stadt Pforzheim.

  • Familie: Fritz Wurster war verheiratet und hatte drei Kinder.

Auszeichnungen

  • 1972: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Fritz Wurster hinterließ eine bedeutende Spur in der kommunalen und landespolitischen Landschaft Baden-Württembergs und setzte sich in seiner Zeit für die Entwicklung und Förderung von Kultur, Sport und sozialen Belangen in Pforzheim ein.

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