Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Die Kfz-Zulassungsstelle Am Mühlkanal in Pforzheim kämpft mit langen Wartezeiten und Terminausfällen, was bei den Bürgerinnen und Bürgern Unmut auslöst. Erster Bürgermeister Dirk Büscher zeigt sich ebenfalls unzufrieden und macht den erheblichen Personalmangel für die Probleme verantwortlich. Trotz Bemühungen konnte bisher nur der Abgang von Personal kompensiert werden, ohne die Situation zu verbessern.

Ab dem 1. September sollen jedoch zwei zusätzliche Stellen besetzt werden, und drei weitere Stellen wurden ausgeschrieben, um die Mitarbeiterzahl von zehn auf fünfzehn zu erhöhen. Büscher betont, dass nur mehr Personal zu einer Verbesserung des Terminangebots führen kann. Die Zulassungsstelle verzeichnete steigende Fallzahlen: von 4.760 im Jahr 2022 auf aktuell 5.694 pro Monat in 2024.

Jürgen Beck, Leiter des Amts für öffentliche Ordnung, weist darauf hin, dass die Einarbeitung neuer Mitarbeiter Zeit erfordert und der Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst die Situation erschwert. Bei Personalengpässen, wie in der Urlaubszeit oder bei hohem Krankenstand, wird die Lage besonders kritisch.

Um kurzfristig zu entlasten, wurden Mitarbeiter aus anderen Ämtern und Zeitarbeitsfirmen herangezogen. Langfristige Lösungen sind jedoch nur durch die vollständige Besetzung und Einarbeitung der Stellen möglich. Auch die internetbasierte Fahrzeugzulassung i-Kfz hat sich nicht als erhoffte Entlastung erwiesen.

Quelle Pressemitteilung: Stadt Pforzheim

 

Newsflash: Pforzheim und Region

Oberreichenbach im Schwarzwald ist eine Gemeinde im Landkreis Calw, Baden-Württemberg. Mit einer Fläche von 35,98 km² und einer Höhe zwischen 588 und 745 m ü. NHN liegt sie auf der Enz-Nagold-Platte. Die Gemeinde ist stark bewaldet und umfasst mehrere Teilorte wie Oberreichenbach, Igelsloch, Oberkollbach und Würzbach mit insgesamt 3019 Einwohnern.

Geschichtlich gehörte Oberreichenbach einst den Grafen von Calw und später dem Kloster Hirsau. Verwaltungstechnisch wurde sie dem Oberamt Calw zugeordnet und gelangte 1938 zum Landkreis Calw. Die Gemeinde entstand 1975 aus der Vereinigung von Oberreichenbach und Würzbach sowie der Eingemeindung von Oberkollbach und Igelsloch.

Die lokale Wirtschaft umfasst Unternehmen wie die COMback GmbH, die einen ehemaligen Atomschutzbunker als Rechenzentrum nutzt, sowie Elektro Groß und verschiedene kleinere Geschäfte und Dienstleister. Bildungseinrichtungen beinhalten Kindergärten und eine Grundschule in Würzbach, ergänzt durch einen Waldkindergarten.

Kulturell bietet Oberreichenbach historische Kirchen wie die Nikolauskirche in Würzbach und die Johanniskirche in Oberkollbach sowie das ehemalige Atomschutzbunker-Gebäude. Die Gemeinde ist Teil des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und bietet mit Naturschutzgebieten wie dem Waldmoor-Torfstich und landschaftlichen Schutzgebieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.

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