Pforzheim (Stadtkreis)(PF)

Baden-Württemberg

Das Stadtarchiv Pforzheim, offiziell bekannt als Stadtarchiv Pforzheim – Institut für Stadtgeschichte, ist ein kommunales Archiv, das sich in der Kronprinzenstraße 28 in Pforzheim befindet. Es dient als zentraler Ort für die Verwahrung historischer Unterlagen von städtischen Dienststellen, Vereinen, Unternehmen und Bürgern. Die Bestände des Archivs reichen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart und bieten wertvolle Einblicke in die Geschichte der Stadt Pforzheim und ihrer Bewohner.

Seit seiner Verlagerung im Jahr 2000 befindet sich das Stadtarchiv in der Pforzheimer Nordstadt, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das Archiv sammelt und bewahrt Dokumente, darunter auch eine umfangreiche Fotosammlung. Die Archivierung erfolgt auf Grundlage des Landesarchivgesetzes Baden-Württemberg und der Archivordnung der Stadt Pforzheim.

Das Stadtarchiv veröffentlicht regelmäßig eine Reihe von Publikationen zur Stadtgeschichte und allgemeinen Geschichte, darunter "Materialien zur Stadtgeschichte", "Pforzheimer Geschichtsblätter", "Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte", "Pforzheimer Gespräche zur Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeschichte", "Pforzheimer Hefte", "Quellen und Studien zur Geschichte der Stadt" und "Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Pforzheim".

Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Bestände des Archivs durch einen Luftangriff erheblich beschädigt. Nach dem Krieg war das Archiv zunächst im Reuchlinhaus und in der Nordstadtschule untergebracht, bevor es 2000 in die aktuellen Räumlichkeiten umzog.

Das Stadtarchiv Pforzheim wird durch den Förderverein für das Stadtarchiv Pforzheim e.V. unterstützt, der sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung des Archivs engagiert. Der Förderverein fördert die Zusammenarbeit zwischen dem Archiv und der Öffentlichkeit und unterstützt Projekte, die das Bewusstsein für die Bedeutung des Archivs und seiner Bestände fördern.

Newsflash: Pforzheim und Region

Oberreichenbach im Schwarzwald ist eine Gemeinde im Landkreis Calw, Baden-Württemberg. Mit einer Fläche von 35,98 km² und einer Höhe zwischen 588 und 745 m ü. NHN liegt sie auf der Enz-Nagold-Platte. Die Gemeinde ist stark bewaldet und umfasst mehrere Teilorte wie Oberreichenbach, Igelsloch, Oberkollbach und Würzbach mit insgesamt 3019 Einwohnern.

Geschichtlich gehörte Oberreichenbach einst den Grafen von Calw und später dem Kloster Hirsau. Verwaltungstechnisch wurde sie dem Oberamt Calw zugeordnet und gelangte 1938 zum Landkreis Calw. Die Gemeinde entstand 1975 aus der Vereinigung von Oberreichenbach und Würzbach sowie der Eingemeindung von Oberkollbach und Igelsloch.

Die lokale Wirtschaft umfasst Unternehmen wie die COMback GmbH, die einen ehemaligen Atomschutzbunker als Rechenzentrum nutzt, sowie Elektro Groß und verschiedene kleinere Geschäfte und Dienstleister. Bildungseinrichtungen beinhalten Kindergärten und eine Grundschule in Würzbach, ergänzt durch einen Waldkindergarten.

Kulturell bietet Oberreichenbach historische Kirchen wie die Nikolauskirche in Würzbach und die Johanniskirche in Oberkollbach sowie das ehemalige Atomschutzbunker-Gebäude. Die Gemeinde ist Teil des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und bietet mit Naturschutzgebieten wie dem Waldmoor-Torfstich und landschaftlichen Schutzgebieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten.

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